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Joseph-König-Gymnasium Schulleiter: OStD Ulrich Wessel Holtwicker Straße 3-5 45721 Haltern am See 02364-933540 info@joseph-koenig-gymnasium.de http://www.joseph-koenig-gymnasium.de/ ![]() Joseph Konig Gymnasium, Haltern am See, Nordrhein-Westfalen, Deutschland Germanwings-Flug Opfern: Lehrerinnen, Schüler, Schülerinnen Namen mit Kreuz Liebe Brüder und Schwestern! Gott sei mit Ihnen. O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihnen. Herr, laß sie ruhen in Frieden. Amen Das Apostolische Glaubensbekenntnis: Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen. Beten wir zu Unserer Lieben Frau: Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen. Aufrichtig Mitfühlend, Wroclaw, Polen |

Wertes Fräulein Die Magdeburger Jungfrau verkörpert das Jugendliche, das Reine, das Unberührte. Genau das passt auch zu der Ausstrahlung von Theresa Christin Hass, mit ihren blonden Haaren und der zurückhaltenden Art. Sie wurde im September auf dem Kaiser-Otto-Fest zur neuen Magdeburger Jungfrau gewählt. Eine Definition des Namens Christin lautet passenderweise: „die von Gott erwählte“. Aber auch die Magdeburger haben mit ihr eine gute Wahl getroffen. Für die kommenden zwei Jahre vertritt sie, auf charmante Weise, unsere Stadt. Als echtes Magdeburger Kind, kennt sie sich hier bestens aus. Die entlegensten Winkel der Stadt hat sie mit ihrer Boxer-Hündin Luna durchstöbert und auch auf der Elbe fühlt sich Christin wie zu Hause, denn seit mittlerweile neun Jahren ist sie im Rudersport aktiv und hat diverse U14-Meistertitel inne. Mehr Magdeburg geht nicht, möchte man meinen. Doch im Sommer hat sie bei der Stadt eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten begonnen und darf in viele Verwaltungen hinein schnuppern. Aktuell arbeitet sie im Zoo. Leider im Büro und nicht mit den Tieren. Immerhin ist ihr Sternzeichen Löwe, obwohl Jungfrau auch gepasst hätte! | Google translated, slightly corrected Very Dear and Valued Virgin The Magdeburg Virgin embodies the young, the pure, the intact. Exactly fits to the broadcast by Theresa Christian Hass, with her blonde hair and reserved manner. She was elected in September on the Emperor Otto Feast for new Magdeburg Virgin. A definition of the name Christian is, appropriately, "the chosen of God." But the Magdeburg met with her a good choice. For the next two years it represents, in a charming way to our city. As true child of Magdeburg, she knows her an ideal base. The most remote corners of the city she has ransacked her boxer dog Luna and also at the same Christin feels like home, for nine years now she has been active in rowing and has several U14 Championship title held. More Magdeburg does not work, you might think. But in the summer she started training as administrative officer for the city and can inhale in many administrations into it. She is currently working at the zoo. Unfortunately, in the office and not with the animals. After all, her star sign Leo, although Virgin would also fit! |
Mechthild of Magdeburg, Beguine, 1207 - 1282
DAS FLIESSENDE LICHT DER GOTTHEIT - THE FLOWING LIGHT OF THE GODHEAD ![]() | |
DAS FLIESSENDE LICHT DER GOTTHEIT Mechthild von Magdeburg * um 1207 im Erzstift Magdeburg; † 1282 im Kloster Helfta Ausgewählt und übertragen von Sigmund Simon Berlin 1907 Ehdenn ich dieses Buch begann, alle meine Lebtage, war ich der einfältigsten Menschen einer, die je im geistlichen Leben erfunden wurden, ob Gott gleich manches seiner Worte in meine Seele sprach. Von des Teufels Bosheit wußte ich nichts. Der Welt Krankheit kannte ich nicht. Auch Verrat geistlicher Leute hatte ich noch nicht erfahren. Nun muß ich sprechen, Gott zu ehren, und damit, was mich selber dieses Buch gelehrt hat, fruchtbar werde. [SOURCE] Jung im Bistum Magdeburg Mit dem Herzen hören – von Mechthild lernen Handreichung zum Kindertag 2008 Ich unwürdige Sünderin würde in meinem zwölften Jahre, als ich allein war, in überaus seligem Fließen vom heiligen Geiste gegrüßt, dass ich es nie mehr über mich brächte, mich zu einer großen lässigen Sünde hinreißen zu lassen. Der viel liebe Gruß kam alle Tage und machte mir herzlich leid aller Welt Süßigkeit. Und er vermehrt sich noch alle Tage. Dies geschah während einunddreißig Jahren. Von Gott wusste ich nicht mehrals nur allein durch den christlichen Glauben. Und aus ihm strebte ich mit Fleiß immer danach, dass mein Herz rein sei.Gott selber ist mein Zeuge, dass ich ihn nie, weder in bewusster Weise, noch in Sehnsucht darum bat, dass er mir diese Dinge geben solle, die in diesem Buche beschrieben sind. Ich dachte auch nie, dass so etwas einem Menschen widerfahren könnte. Während ich bei meinem Verwandten und anderen Freunden war, denen ich stets die Liebste war, hatte ich von diesen Dingen keine Kenntnis. Da zog ich um der Liebe Gottes Willen in eine Stadt, in der außer einem Menschen niemand mein Freund war. Vor diesem hatte ich Angst, dass mir durch ihn die heilige Schmach und die lautere Gottesliebe entzogen würde. Da ließ mich Gott nirgends allein. Er brachte mich in so wonnigliche Süßigkeit, in so heilige Erkenntnis und in so unbegreifliche Wunder, dass ich irdische Dinge wenig brauchen konnte [SOURCE], Mechthild von Magdeburg und nahm meinem Geist sein Lager der Ruhe und geleitete ihn zu der Sphäre zwischen Himmel und Luft. DAS FLIESSENDE LICHT DER GOTTHEIT Ausgewählt und übertragen von Sigmund Simon Berlin 1907 Da schaute ich mit meiner Seele Augen in himmlischem Entzücken die schöne Menschheit Unseres Herren, Jesu Kristi, und er kannte auf seinem herrlichen Antlitz die heilige Dreifaltigkeit, des Vaters Ewigkeit, des Sohnes Werk, des Heiligen Geistes Süße, und sah den Engel, dem ich in der Taufe befohlen ward, und sah meinen Teufel. Unser Herr sprach: ich will Dir diesen Engel nehmen und will Dir zwei Engel wieder geben, so Deiner in diesen Wundern hüten sollen. Da die Seele die beiden Engel ansah, o wie sehr sie in der Demut ihrer Schwäche erschrak und sich auf die Füße Unseres Herren beugte und Ihm dankte und klagte, daß sie zu unwürdig wäre, so hohe Fürsten als ihre Kämmerer anzunehmen. Der eine Engel war von Seraphim, und war ein Brand der Liebe und leuchtete herrlich der trüben Seele. Der andere Engel war von Cherubim; er hütet der Gaben und befiehlt der Weisheit in der liebenden Seele. Dann rief Unser Herr zwei Teufel: große Meister aus Lucifers Schule. Da die Seele die furchtbaren Teufel ansah, erbebte sie ein kleines, aber freute sich Unseres Herren und nahm sie gerne an. Der eine Teufel geht in schönem Gewand des Engels und ist ein Betrüger. O wie seine List, mich zu verführen, sich mühte! Einstmalen, während der Messe, kam er aus der Höhe hernieder und sprach: Nun siehe, wie schön ich bin: wolltest Du mich anbeten? Die Seele antwortete: Man soll alleine Gott anbeten, um alles Gute und in aller Not. Er sprach: Nun siehe doch hinauf, wer ich sei! und ließ mich eine schöne falsche Klarheit schauen, mit der er manchen Ketzer verführt hat, und sprach wiederum: Auf dem Throne sollst Du alleine die höchste Jungfrau sein, und ich der schönste Jüngling bei Dir. Sprach wiederum sie: Es wäre nicht weise, wer sich, ob sich ihm gleich das Beste anböte, das Verderbte nähme. Da sprach er: Nun Du Dich mir nicht geben willst, sehe ich, wie heilig Du bist, und will Dich, demütig, anbeten. Sie sprach: Dir wird nicht Gnade gegeben darum daß Du Pfuhliges anbetest. Da zeigte er ihr, an seinen Händen und Füßen gebildet, die fünf Wunden und sprach: Nun siehest Du wohl, wer ich bin. So Du meinem Worgehorsamst, will ich Dich groß und herrlich vor den Leuten machen, und so Du sie dieser Gnaden berichtest, wirst Du Gutes tun. Daß sie weiser würde, hörte die Seele ihm zu, ob seine unfruchtbaren Worte sie gleich verdrossen und ungeduldig machten. Nun sprach sie: Du sagst mir, Du seiest Gott. Nun sage mir: wie heißest Du diesen, der jehund des lebendigen Gottes Sohn in des wahren Priesters Händen ist? Da wollte er flüchten und die Seele sprach: Bei dem allmächtigen Gott mahne ich Dich: höre mich nun. Ich weiß Deinen Willen wohl. Es sollte mir eine Weile behagen, allen Leuten mein Herz zu sagen. Aber Du würdest das Spiel, mich zu verderben, spielen und mich stürzen in Zweifel und Traurigkeit und in Unglauben und in Unkeuschheit und, darnach, in ewiges Herzeleid. Und wolltest darum auch, daß ich mich heilig wähnte. Doch, Du uralter Verführer, Gott steht bei mir, und Du hast verloren. — Da rief er: Wehe über Deinen Zauber, laß mich nun von Dir fahren, ich will Dich nicht mehr beschweren. Der andre Teufel, der mir gegeben ward, ist ein Friedensbrecher und ein Meister der heimlichen Unkeuschheit. Selber zu mir zu kommen hat Gott ihm versagt. Er sendet mir aber verderbte Leute zu Boten, die mir gute Dinge verkehren und mit Worten meiner Ehre nehmen, was sie können; und sucht auch gute Leute, wo sie beieinander sind, zu solchem zu reizen, und sprächen sie da etwas Übles in unkeuscher Weise, so könnte ich Arme nicht ohne Trübsal bleiben. Aber das geschah mir nie. Zur Nacht einstmalen, da ich auf meinem Lager ruhte und im ersten Schlaf, kam mir selbiger Teufel, kam dahergefahren in der Luft, und schaute die Erde an und ihre Sünde. Er war groß wie ein Riese, er hatte einen kurzen Schweif und eine krumme Nase, sein Haupt war ungestalt wie ein Zuber und aus seinem Munde kamen, in schwarze Flamme gehüllt, feurige Funken gefahren. Der Teufel lachte, hämisch in Zorn und mit furchtbarer Stimme. Da frug ihn die Seele, um was Ding er lache, was er suche und was er wirke. Antwortete er und sprach: Ich freue mich darum, daß ich, nun ich Dich nicht mehr quälen darf, so viele ihrer finde, die, ob sie gleich Engel scheinen, es gerne für mich tun und Dich peinigen. Siehe, ich bin geistlicher Leute Kämmerer und ich suche an ihnen zweierhand Krankheit, so sie im Nu von Gott scheidet: heilige oder heimliche Unkeuschheit. Wenn ein Mensch in einem heiligen Leben Gemach seines Fleisches sucht, über seine Notdurft hinaus und mit aller Gier seiner Sinne, so wird er unkeusch, das ist: grob und laß und seine Liebe zum Göttlichen wird kalt. Die andre Krankheit, sprach der Böse, ist verborgener Haß bei unverhohlener Zwietracht, Grund und Wurzel langer Bosheit und Verlust aller Heiligkeit: eine Sünde, die mir Frucht bringt und mein Gewinn ist, wo ich sie gewandelt finde. Da sprach die Seele: Da hast Du doch von Natur nichts Gutes an Dir. Und nützest du mir doch, nun Du mir Deine List und Bosheit verrätst? Antwortete wiederum er: Gott hat mich so fest in seinen Händen, daß ich, wie ich mich wende, nichts tun kann, Er wiese mich denn dazu. Ich unseliger Mensch! Zehn Jahre hätte ich dem Fegefeuer gehört, hätte ich mich nicht zur Reue und Beichte gewendet; so schwere Sünde hatte ich als junges Kind getan. Nun, Lieber! Herr! Dich zu lieben, will ich gerne noch darin leiden, wenn ich sterbe. Das sprechen nicht meine Sinne, es heißet mich die Minne. Als ich zum geistlichen Leben kam und von der Welt Urlaub nahm, sah ich meinen Leib an und fand ihn schwer in Waffen wider meine arme Seele stehen, in großer Fülle starker Macht und in einer vollkommenen Natur Kraft. Da sah ich wohl, daß er mein Feind war und sah: sollte ich dem ewigen Tod entgehen, so müßte es an ein Streiten gehen, ich müßte mich darnieder schlagen. Und sah nun meiner Seele Waffen an: das heilige Leiden Jesu Kristi, Unsres Herrn, und gürtete mich damit. Ich mußte nun in währender Furcht und Zittern sein. Meine Feinde drangen böse mit Schlägen auf mich ein. Da war Seufzen, Weinen, Fasten, Wachen, zur Beichte gehn, mein Herz ergründen, Opfern und das Göttliche ansehn. Dies waren die Waffen meiner Seele, damit ich den Leib überwand, also, daß ich während zwanzig Jahren, zuerst von Reue und Bekümmernis, müde, wund und krank ward, darnach von herzlichem Verlangen und von geistlicher Arbeit; und lag dazu manchen Tag in schwerem Siechtum meines irdischen Wesens. Und dann kam die gewaltige Liebe und verzückte mich so durch ihre Wunder, daß ich nicht schweigen durfte. Wurde mir aber Angst, da ich meiner Einfalt dachte, und sprach: Eya, milder Gott, weß hast Du Dich an mir versehen? Du weißt wohl, daß ich töricht und ein sündiger und geringer Mensch bin, an Leib und an Seele. Diese Dinge solltest Du weisen Menschen geben und so möchtest Du darum gepriesen werden. Da zürnte Unser Herr wider mich Arme und wurde zornig und frug und gehrte meiner Antwort: Nun sage Mir, bist Du doch Mein? Ja, Herr, und verleihe es mir. Darf Ich denn Dir tun nach Meinem Verlangen? Ja, Allerherzensliebster, oh! tu mir! sollte ich gleich zu nichte werden. Da sprach Unser Herr: Du sollst Mir dieser Dinge gehorsamen und Dich hingeben und Du sollst lange wund sein und Ich selber will Deiner pflegen und, was Du bedarfst an Leib und an Seele, das will Ich Dir alles geben. Da ging ich arme Bebende, demütig in Scham, zu meinem Beichtiger und sprach ihm von dieser Rede und bat ihn, mich zu unterweisen. Er sprach: ich solle fröhlich vollenden. Gott hätte mich geheißen. Gott würde meiner wahren. Und befahl mir, weß ich mich, weinend, schäme: befahl mir, einem schlechten Weibe (mein Herz weiß, wie gering ich bin), aus Gottes Herzen und Mund dieses Buch zu schreiben. Also ist es aus Gott gekommen, dieses Buch der Liebe, und nicht eines menschlichen Herzens Traum. [SOURCE] | THE FLOWING LIGHT OF THE GODHEAD Mechthild of Magdeburg c. 1207 – c. 1282 All the days of my life before I began this book and before a single word of it had come into my soul, I was one of the most naive persons ever to be in religious life. I knew nothing about the devil’s malice; I was unaware of the frailty of the world; the duplicity of people in religious life was also unknown to me. I have to speak of God’s honor and for the sake of the book’s teaching: I, unworthy sinner, was greeted by the Holy Spirit in my twelfth year, while I was alone, with such an outpouring that I could never, ever after that endure letting myself be led into a clear venial sin. This precious greeting occurred every day and lovingly spoiled for me all worldly sweetness, and it is still increasing day by day. This happened over thirty-one years. About God I knew nothing more than what the Christian faith teaches and I strove with constancy to keep my heart pure. God himself is my witness that I never in will or desire asked him to give me these things that are written in this book. Also, I never imagined that such things could happen to a human being. As long as I was with my relatives and my friends, to whom I was always the favorite, I had no knowledge of these things. Long before this I had had the desire to be despised through no fault of my own. Then for the sake of God’s love I moved to a town where no one was my friend except for one person. I was afraid that because of him holy contempt and God’s pure love would be withdrawn from me. But God nowhere abandoned me and let me experience such delightful sweetness, such holy knowledge, and such incomprehensible wonders that I found little enjoyment in Earthly things. Then for the first time my spirit was brought up through prayer between Heaven and the air. I saw with the eyes of my soul in Heavenly bliss the beautiful humanity of our Lord Jesus Christ, and I recognized in his sublime countenance the Holy Trinity – the eternity of the Father, the suffering of the Son, the sweetness of the Holy Spirit. Then I saw an angel, to whom I was entrusted through baptism, and my devil. Our Lord said: I shall take this angel from you And shall give you two others instead. They shall take care of you in these wonders. When the soul looked at the two angels, oh, how completely was she unnerved in humble impotence, and she prostrated herself at the feet of our Lord, thanking him and urgently protesting that she was quite unworthy that princes such as this should be her chamberlains. One of the angels was from the Seraphim, and he is an igniter of love and a holy beacon for tender souls. The other angel was from the Cherubim: he is a keeper of the gifts and orders wisdom in the loving soul. Then our Lord allowed two devils to come forth. They were exalted masters, taken from Lucifer’s school, And had seldom come out. When the soul looked upon the terribly hideous devils, she shivered a little, commended herself to our Lord, and quite freely accepted them. The one devil is a deceiver with beautiful angelic garments. Oh, what a lot of false cunning he presented to me at first! Once during mass he came down from on high and said: “I am so beautiful; don’t you want to worship me?” The soul replied: “God alone shall one worship in all good things and in all distress!” He said: “Don’t you want to look up and see who I am?” Then in the lower air he displayed a beautiful sham radiance, which has seduced many a heretic, and said: “In the throne room upon this seat you alone shall be the most exalted virgin, with me the fairest youth next to you.” But she replied: “A person would not be wise to take the worst when he could easily achieve the best.” He said: “Since you do not want to surrender yourself to me – you are so holy and so humble – then I shall worship you.” She said: “No grace shall be given to you because you worship a foul cesspool.” Then he showed her the five wounds painted on his feet and hands and said: “Now you well see who I am. If you will live according to my advice, I shall give you great honor. You should tell people about this special favor; then much good would come of it.” She said – and his idle talk annoyed her greatly; nevertheless, she listened to it freely so that she might become more shrewd – “You are telling me that you are God. Well then, tell me, who is that who is the Son of the living God now here in the true priest’s hands?” He then wanted to depart, and she said: “By the almighty God, I admonish you that you now listen to me: I well know your intentions. If I were to tell everyone the secrets of my heart, things would be quite nice for me in the short term. But then you would intently strive to make the fun end badly. You would do this so that I might fall into doubt, sadness, unbelief, impurity, and thereafter into everlasting anguish. Another reason you are doing this is so that I might imagine that you come to me thus because I am so holy. Ha! You old archdeceiver, as long as God stands by me, all your efforts are for naught.” Then he cried out: “A plague on your magic; just let me get away from you. I’ll never bother you again.” The second devil who was assigned to me was a troublemaker and a master of concealed lewdness. However, God forbade him ever to come to me himself. Instead, he sent perverted evil people to me as his messengers who spoil good things for me and take what they can of my honor by their words. He also strives for this: where good people are together and are talking idly in a lewd manner, this cannot help but trouble poor me. Up to then that had never happened to me. One night I was at prayer before my first sleep. This same devil came passing through the air and took a close look at the sinful Earth. He was huge like a giant. He had a short tail and a crooked nose. His head was large like a tub. Out of his mouth fiery sparks came flying covered with black flame. He laughed with cunning malice and a horrible raucous voice. The soul asked him why he was laughing, what he was looking for, and what he was up to. He answered and said: “I am glad, indeed, since I may not torment you myself, that I find so many who look like angels and are happy to torment you for me.” Then he continued: “I am the chamberlain of religious persons and I look for two kinds of weakness in them that will separate them from God in an instant. One is concealed or secret impurity. Whenever a person in religious life seeks the comfort of the flesh without real necessity and in all his five senses, they become impure; that is, crass and lazy; and true love of God grows cold. The other is hidden hatred in open discord. This is a very useful sin for me. Wherever I find it unrepented overnight, there is a win for me, for it is the foundation of long-lasting malice and the loss of all holiness.” Then the soul said: “Since by your nature you have absolutely nothing good about you, how can it be that you can give a morally profitable explanation of your evil?” And he replied: “Wherever I turn, God has me so firmly in his hands that I cannot do anything except what he directs me.” I, unhappy person, in my early childhood committed such a great sin, that, if I had remained without repentance and without confession, I would have to have stayed in purgatory for ten years. But now, dear Lord, when I die, I shall cheerfully suffer torment there for love of you. I am saying this not from reason; love bids me say it. When I entered religious life and took leave of the world, I looked at my body. It was fully armed against my poor soul with great fullness of strong power and with the energy of a complete nature. I saw full well that it was my enemy, and I also saw if I were going to escape eternal death, I would have to strike it down; conflict was inevitable. I also looked at my soul’s weapon. This was the glorious passion of our Lord Jesus Christ. With this I defended myself. I had to remain constantly in great fear and throughout my youth had to deliver great defensive fasting, keeping vigils, scourging with rods, and constant adoration. These were the weapons of my soul by means of which I so completely conquered the body that in twenty years the time never came that I was not weary, weak, and sick – mostly from repentance and suffering, but also from holy longing and spiritual toil and, in addition, many a different day of sickness from my nature. There was also the violent force of love, which pressed me so intensely with these marvels that I did not dare remain silent about it. Still, because of my naiveté, I had much to suffer. I said: “Ah, kind God, what do you see in me? You know quite well that I am a fool, a human being sinful and needy in body and soul. You should be giving these things to wise people; then you would be able to receive praise.” Then our Lord got very angry with little me and asked me for my judgment: “Now tell me, are you mine or not?” “Certainly, Lord, that is what I long for from you.” “Shall I then not do with you what I want?” “Yes, Dearest to my heart, gladly; even if I should thus become nothing.” Then our Lord said: “You shall obey and trust me in these matters, and you shall also become sick for a long time, and I shall take care of you myself; and everything that you need for body and soul I shall give you.” Then, a wretch trembling in humble confusion, I went to my confessor, told him the whole story, and begged for his advice. He said I should boldly go forward with a light heart; God, who had been leading me, would certainly preserve me. Then he gave me a command that often makes me ashamed and causes me to weep because my utter unworthiness is obvious to my eyes; that is, he commanded me, a frail woman, to write this book out of God’s heart and mouth. And so this book has come lovingly from God and does not have its origins in human thought. SOURCE |





